“Was ist bloß mit dieser Welt los? – Bieten Internet und Medien uns wirklich ein Leben wie es sein soll?”

Mein Leben hat sich seit dem Siegeszug von Technik und  web 2.0 extrem gewandelt, Ihres auch?

Kennen Sie noch die körperlich anstrengenden und mühsamen Zeiten vor der technisierten Medienwelt? Erinnern Sie sich an Jobs und Arbeitsroutinen, in denen Sie jahrelang immer das Gleiche gemacht haben? Oder haben Sie Menschen getroffen, die ihre Knochen noch mit schwerer, körperlicher Arbeit zerschlissen haben?

Heute ist Leben in unserem Land scheinbar sicherer und komfortabler als jemals zuvor. Auf Knopfdruck erledigen Haushaltsgeräte und Maschinen die lästigen Tätigkeiten, die niemand mehr freiwillig machen möchte.

Entwicklung, Aufklärung, Bildung… rund um die Uhr stehen uns Informationen bis ins kleinste Detail zur Verfügung. Weltweite Vernetzung bieten unendliche Vielfalt und kaum fassbare Möglichkeiten. Doch was haben wir in der täglichen Praxis wirklich davon?

Haben Sie auch manchmal das Gefühl in den Sog der Medien zu geraten?

Versenken Sie immer mehr Zeit ohne wirklich greifbare Ergebnisse zu erhalten? Wird Ihnen im Berufsleben schwindelig, wenn Neuerungen, Umstrukturierungen und immer mehr Kontrollprogramme den Druck erhöhen, während der Überblick schwindet? Und was machen Sie in Ihrer spärlichen Freizeit? Mutieren Sie vielleicht zum Medien-Sklaven, der ohne Fernbedienung, Laptop, I-Pad oder Smartphone,… unter Entzugserscheinungen leidet, wie wir es ursprünglich von Drogenabhängigen, Alkoholikern oder Raucher kennen?

Fortschritt, Technik und äußerlicher Wohlstand haben einen hohen Preis, oder?

Medien und die Nutzung des Internets lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Sie gehören weltweit sogar zunehmend zu den verankerten Menschenrechten. So wurde u.a. das Surfen im Internet in Deutschland Anfang 2011 als Grundbedürfnis für Harzt IV Empfänger eingestuft.  So wie es aussieht, könnte unsere Zukunft des Einkaufens zum kollektiven, digitalen Kaufrausch werden.

Was für den bequemen Konsumenten eine herrliche Vorstellung sein mag, holt uns derzeit von hinten wieder ein. Zumindest wenn festzustellen ist, das  jeder Mann – und mittlerweile auch fast jede Frau – selbstverständlich, einen wirtschaftlichen Beitrag im Berufsleben leisten muss. Die Auswirkungen dort erleben die meisten von uns täglich. Egal, ob Sie bemüht sind, Ihren Job als Angestellter zu bewahren, oder gefordert sind, aus Mangel an Alternativen Selbständig tätig zu werden…

Zunehmende Vernetzung erhöhen die Anforderungen im Job.  Einfache Arbeiten oder regelmäßige Routinen werden aus Kostengründen maschinell abgewickelt. Für den Einzelnen steigt dadurch zwar die Vielfalt der Aufgaben… Arbeitsbelastung,  Arbeitsdruck und Überforderung wachsen jedoch proportional mit. Stressbedingte Krankheiten und Symptome nehmen zu.  Die Chancen auf ein zufriedenstellendes Familienleben geraten zunehmend ins Abseits. Der Anteil an Freizeit-Singles steigt kontinuierlich weiter, während immer mehr Paare sich ihren Wunsch nach Familie nicht mehr leisten wollen oder können. Der Grund:

Wirtschaftliche Abhängigkeit scheint immer mehr zur unkalkulierbaren Überlebensfrage zu werden!

Dennoch:

Der tief in uns verwurzelte Wunsch nach einem stabilen und gesunden Familienleben lässt uns nicht los. Heute setzt er gutes Organisationstalent und Weitsicht voraus. Auf der einen Seite wollen wir (und auch unsere Kinder) in einem liebevollen Umfeld respektiert und in Ruhe (auf-) wachsen und uns entwickeln können.  Andererseits will jeder aber auch zu seinem Recht kommen und die Möglichkeiten, die uns die weltweiten Vernetzungen eröffnen, auch nutzen dürfen. Ein Spagat, der vor allem für viele Familien – und hier besonders für die Frauen -  zur gesundheitlichen Zerreißprobe wird, denn….

Durch den permanenten Wandel unserer heutigen Zeit verändern sich auch unsere Gewohnheiten. Sicherheit gebende Werte gehen verloren. Ursprünglich funktionierende Verhaltensweisen haben plötzlich keine Wirkung mehr. Die Folge: Tagtäglich können wir spüren und erleben, wie Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Überforderung zunimmt. Das muss nicht sein!

Allerdings wird es den sofort wirksamen “Instant-Entwicklungsprozess” heute und in Zukunft nicht geben. Auch wenn wir es im “Schlaraffenzeitalter der Forschung, Technik und Entwicklung” gerne anders hätten:

„Nichts wächst schneller, wenn man daran zieht!“

Alos: Nehmen Sie sich Zeit mit Gleichgesinnten Schritt für Schritt zu wachsen und werden Sie Teil eines ausgewöhnlichen Entwicklungsprojektes. Ich wünsche mir Interessierte und Mitstreiter, die eines gemeinsam haben: Sie fangen bei sich an, suchen nach Lösungen und Ideen, um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen. Ich lade Sie herzlich ein dabei zu sein. Diskutieren Sie mit und lassen Sie mich und andere Interessierte wissen, was Ihnen durch den Kopf geht, wenn das Motto lautet:

“Hirn zum Denken, Herz zum Führen, Bauch zum Lenken!” – Leben wie es sein soll!

Wertschätzende Komunikation für mehr Zufriedenheit, Wirkung und Profit wünscht Ihnen

 

Foto: © Nomad_Soul – Fotolia.com

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